Bauprojekt gestoppt! Gentrifizierung nimmt ihren Lauf.

Bauprojekt vorerst gestoppt!
Die Stadt Lüneburg hat angekündigt die Senkungsbewegungen in der Frommestraße weitere 2 bis 3 Jahre zu beobachten. Solange werde es keinen Neubau von Herrn Jürgen Sallier geben. Damit folgt die Stadt nach zwei Jahren endlich grundlegenden Forderungen der B.I.Fommerstr./Bastionstraße. Die Senkung hatte sich zeitweise sogar verdreifacht! Mehr dazu in den Artikeln der LZ und des Hamburger Abendblatts/Lüneburger Rundschau:

Die Gentrifizierung nimmt ihren Lauf!
Der Investor Jürgen Sallier hat ein weiteres Haus in der Frommestraße gekauft. Nach dem Kauf des Hauses Bastionstraße 3 hat er nun die Frommestraße 4 in seinen Besitz gebracht. Eine Mieterhöhung wurde bereits vor dem Verkauf angekündigt! Wir sprechen uns  deutlich gegen die Vertreibung einkommensschwacher Mieter durch Mieterhöhungen aus!

Senkungsrate hat sich verdoppelt !
Gespräch der B.I. mit dem Oberbürgermeister Mädge am 19.07.10
Pressemitteilung der B.I.

„Bunter Protest auf der Brache“
Artikel vom 17.06.10 im Hamburger Abendblatt/Lüneburger Rundschau:

Presseerklärung der B.I. vom 05.05.10 und Reaktionen.
Sallier wirft der Bürgerinitiative Rufschädigung vor.

In der Reaktion auf die Presseerklärung der B.I. vom 05.05.10 wirft Herr Jürgen Sallier in der LZ am 07.05.10 der Bürgerinitiative Rufschädigung vor.
Die B.I. distanziert sich davon, und verweist auf die Vorgänge auf dem Baugelände.

Brief der B.I. vom 30.04.10 an die Senkungsbeauftragte mit offenen Fragen zum Bauvorhaben in der Frommestraße

Senkungsbeauftragte wird Jana Baumann

Berichte vom 13.04. und 15.04.10:

Am 28.01.10 hatte der Rat der Stadt Lüneburg beschlossen einen Senkungsbeauftragten zu benennen, als Ansprechpartner für betroffene Bürger, dazu ein Bericht im Hamburger Abendblatt/Lüneburger Rundschau:

Erfolgreiche Demo im Sommer 09

Trotz vergeblicher Versuche, seitens der Stadt den Protest zu überhören, hat eine bunte und laute Gesellschaft am Sa. 18.07.09 gegen die Neubauplanungen in der Frommestraße demonstriert. Am Tag zuvor wurde versucht Tatsachen in der Frommestr.2  zu schaffen. (s. unten)

Die Demo gegen die Neubaplanungen in der Frommestraße war ein voller Erfolg. Mit über 100 Teilnehmern stieß die Veranstaltung auf große Resonanz. Auch andere Lüneburger Bürgerinitiativen waren beteiligt.

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Einen Tag zuvor hatte die Fa.Schmidt Tiefbau aus Ashausen/Winsen einen ungewöhnlichen Auftrag, nämlich Fenster und Dach der Frommestr.2 zu demolieren. Dabei haben sie sich netterweise fotografieren lassen:

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Auf der Lüneburger Ratssitzung am 01.10.09 hat der OB Mädge die häufige Überschreitung der 1,5t-Beschränkung der Frommestraße für Sonderfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften verteidigt, schließlich herrsche dort reger Vandalismus. Ob er die Fa. Schmidt gemeint hat?  Oder rechnet er mit schlimmerem? Die Anwohner werden wohl weiter bunte Zeichen dagegen setzen.

<strong>Bohrungen in der Frommestraße </strong>Aus den Bohrungen in der Frommestraße sind bisher keine wesentlich neuen Erkenntnisse gewonnen worden. Der einfache Grund: die Probleme sitzen tiefer. Dazu die beiden Artikel  aus der Landeszeitung und dem Hamburger Abendblatt vom Dez.2010: <a href=“https://frommebastion.files.wordpress.com/2010/10/lr-13-12-10-s-1.jpg“><img class=“alignnone size-thumbnail wp-image-705″ title=“LR 13.12.10 S.1″ src=“https://frommebastion.files.wordpress.com/2010/10/lr-13-12-10-s-1.jpg?w=105&#8243; alt=““ width=“105″ height=“150″ /></a><a href=“https://frommebastion.files.wordpress.com/2010/10/lz-11-12-12-10-s-5f1.jpg“><img class=“alignnone size-thumbnail wp-image-707″ title=“LZ 11.12.12.10 S.5f“ src=“https://frommebastion.files.wordpress.com/2010/10/lz-11-12-12-10-s-5f1.jpg?w=99&#8243; alt=““ width=“99″ height=“150″ /></a><strong></strong>
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8 Antworten zu “Bauprojekt gestoppt! Gentrifizierung nimmt ihren Lauf.

  1. Es ist beeindruckend, wie Herr Meihsies zu dem Bauvorhaben argumentiert „Der Untergrund wackelt wie Pudding“. Und doch befürwortet er den Bau. Woher hat er seine Weisheiten? Gibt es Baugrunduntersuchungen auf die er sich bezieht? Der Mann hat den Durchblick. Die Stadt unterstützt und unterstützte seit langem so fragwürdige Projekte durch Genehmigungen.

  2. Zumeist ist das Einzige, was erfolgreiche Politiker|Geschäftsleute voneinander unterscheidet, nur eine Handvoll Beweise

  3. Wann wachen die aus Lüneburg denn endlich mal auf und kapieren, daß man da nicht bauen kann! Mittlerweile ist das wirklich schon zu einer überregionalen Lachnummer mutiert! Provinzträume in Polycolor und Dolby Surround sollten es werden, zu einem Imageschaden für die ganze Stadt hat es sich entwicklet. Hört endlich auf damit und zieht einen Schlußstrich unter die ganze Sache. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wer glaubt denn, daß sich solche Hütten verkaufen lassen. Mit z.Zt. 3 cm Senkung pro Jahr kann man sich schnell ausrechnen wann aus einer Erdgeschoßwohnung eine Souterrainwohnung wird.

  4. Habe ich das richtig verstanden? Der Investor läßt das Haus absichtlich demolieren damit es unansehnlich aussieht und dann endlich Handlungsbedarf besteht, es abreißen zu dürfen. Schließlich hat es sich zu einem Schandfleck entwickelt und was sollen denn die Nachbarn denken……
    Die Nummer stinkt doch zum Himmel! Ein Grund mehr sich gegen die Sallier/Beecken-Bebauung zu angagieren!!!

  5. Na, wenn das nichts ist! Nun gibt es schon einen Senkungsbeauftragten für die Stadt. Der wäre ohne BI-Aktivitäten wohl erst gar nicht gekommen. Ein erster Erfolg! Macht weiter so und viel Erfolg für eure zukünftige Arbeit.
    Schöne Grüsse
    Eure Franka

  6. Ich hoffe, daß das Projekt nicht realisiert wird!

  7. Hans und Gerda Pohl, Hamburg

    Mit großer Bestürzung mußten wir feststellen, wie in Lüneburg mit dem historischen Erbe umgegangen wird. Der Salzabbau im Mittelalter hat die Stadt zwar unermeßlich reich gemacht, aber der grenzenlose Raubbau an der Natur zeigt bis heute seine tiefen Narben. Das dann der Restbestand an historischen Gebäuden, wie in der Frommestraße, noch durch waghalsige und völlig unpassende wie überflüssige Neubauten in ihrem Bestand gefährdet und in ihrer Qualität im Ensemble in ihrer Schönheit absolut entwertet werden, kommt glatt einem Skandal gleich. Wo bleibt der Anspruch der Lüneburger an den Denkmalschutz? Zählt in die dieser Stadt nur noch der schnelle Profit auf Kosten der Allgemeinheit wie anders auch oder will die Stadt ihre Unverwechselbarkeit doch noch behalten und verwaist Neubauten dieser Art außerhalb der Altstadt und somit auch außerhalb des Senkungsgebietes an die Peripherie der Stadt, wo sie nach unserer Meinung nicht nur hingehören, sondern durchaus auch gut hinpassen.
    Man mag Schlimmes befürchten, darf aber auch Gutes hoffen für dieses idylische Kleinod.

  8. frieden den hütten!

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